Kreuzfahrt mit der MSC Bellissima

 

 

Von 17.-20. März ging es im Zuge einer Infotour für Silvia und mich auf das Kreuzfahrtschiff, das seinem Namen alle Ehre macht. Vor allem für mich als „Kreuzfahrten-Frischling“ mal ein Erlebnis der besonderen Art. Aber beginnen wir am Anfang…

In aller Herrgottsfrüh – oder soll ich sagen spät in der Nacht? – machen wir uns auf den Weg nach Innsbruck, wo wir um 02:45h in den Bus Richtung Genua steigen. Alles andere als entspannt kommen wir am Sonntagvormittag am Hafen an – das Schlafen bzw Nicht-Schlafen-Können im Bus hat bei uns allen seine Spuren hinterlassen! Doch die Vorfreude überwiegt und so geht es für uns zum Check-In und weiter auf das Schiff - alles viel unkomplizierter als ich mir das vorgestellt hatte. Wir müssen nur das Einschiffungsformular abgeben, kurze Passkontrolle und Sicherheitskontrolle und los geht’s.

Der erste Eindruck? Einfach überwältigend! Die Bellissima wirkt zwar auch schon von draußen einfach gigantisch, aber die Eindrücke, die man drinnen bekommt, muss man echt erst mal auf sich wirken lassen. Swarovski-Treppen und eine 96m lange Promenade mit einem riesigen LED Bildschirm als Decke waren die ersten Highlights dieses Erlebnisses.

 

Nach dem ersten Staunen geht es für uns in den 14. Stock zu unseren Balkonkabinen. Nachdem wir diese bezogen haben – die Koffer waren sogar teils schon in der Kabine angelangt – machen wir uns auf zu einer kleinen Entdeckungstour. Mein Orientierungssinn ist zu diesem Zeitpunkt noch leicht überfordert und führt mich nicht immer in die richtige Richtung.

Gott sei Dank ist unser nächster Programmpunkt eine Führung durch das Schiff, die die ungefähre Lage der ganzen Einrichtungen damit zumindest etwas einfacher macht. Einfach unglaublich, was da alles vorhanden ist…Vom Fitnessstudio über Spa Bereich, Pubs, Restaurants, Shops, Disco, Bowlingbahn, 4D Kino, Theater und und und…

efolgt davon eine kurze Sicherheitseinweisung – ähnlich wie die im Flugzeug!

Da der 17. März ist – St. Patrick’s Day, muss natürlich auch ein kleiner Abstecher ins Irish Pub dabei sein, bevor wir uns aufmachen zum Abendessen in einem der À-la-carte Restaurants. Lecker – vor allem von den Desserts kann ich nie die Finger lassen. Um ganz ehrlich zu sein, hatte ich nicht allzu viele Erwartungen, was die Mahlzeiten auf dem Schiff betrifft, aber es war wirklich super…Wenn man keine Lust hat auf das Essen im zugewiesenen À-la-carte Restaurant, wo man übrigens aus verschiedenen Menüs auswählen darf, kann man auch das Buffet besuchen – und da werden wirklich keine Wünsche offen gelassen. Egal ob Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Snacks…das Buffet ist fast durchgehend geöffnet.

Der nächste Tag…
Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir eine kurze Schulung und dürfen den MSC Yacht Club besichtigen – sehr exklusiv und ruhig. Eine richtige Wohlfühloase…und wenn jemand doch mal Action will, kann man sich ja trotzdem ins Getümmel des restlichen Schiffes stürzen. Ganz klar empfehlenswert, wenn man mal etwas mehr Spielraum im Geldbeutel hat bzw. ein Schnäppchen ergattern kann.

Danach erkunden wir auf eigene Faust die Stadt Neapel. Millionenstadt neben Meer und dem Vulkan Vesuv, für uns persönlich auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir schlendern die Hauptstraße entlang und biegen dann in eine der kleinen Gassen ab…und wo man hinsieht Balkone, Vespas und Wäscheleinen vor den Häusern. Hat auf jeden Fall sein ganz eigenes Flair. Obwohl erst März ist, haben wir super Wetter und in der Sonne können wir sogar auf unsere Jacken verzichten. Wir spazieren noch ein wenig herum und vor allem bergauf – und werden mit einem phänomenalen Ausblick belohnt!

Am Abend heißt es für uns White Night, wir schmeißen uns alle in Schale und genießen unser gemeinsames Dinner, bevor wir ein weiteres Highlight erleben dürfen: Show und Cocktail für die Cirque du Soleil Show an Bord! Wirklich faszinierend, was die Akrobaten so alles draufhaben! Doch nicht nur die Show war unglaublich, noch dazu haben wir auch einen neuen Lieblings-Cocktail an diesem Abend entdeckt – den „MSC Tiki Mule“. Solltet ihr einmal die Möglichkeit bekommen, unbedingt kosten!

Im Zuge eines Landausflugs am dritten Tag dürfen wir das wunderschöne Taormina kennenlernen, ein kleines romantisches Städtchen auf Sizilien. Eigentlich sollte ja Messina der Höhepunkt sein, aber nicht nur wir, sondern auch unsere Mitreisenden waren von Taormina sehr angetan. Wir schlendern durch die Gassen und haben teils grandiose Ausblicke auf den Ätna. Nach einer Führung durch das Teatro Greco, ein antikes Theater wo im Sommer noch immer verschiedene Konzerte oder Aufführungen stattfinden, gönnen wir uns dann noch typisch italienisch Pizza und Pasta. Nur schwer können wir uns von diesem süßen Städtchen wieder losreißen – auf jeden Fall war das nicht unser letzter Besuch auf Sizilien!

Nachdem wir noch zwei kleine Stopps in Messina eingelegt haben, geht es wieder zurück an Bord, wo wir uns nach einer kleinen Schulung für den heiß ersehnten Galaabend aufbrezeln…was sollen wir sagen...? A little party never killed nobody!

…Ein sehr gelungener Abschluss für unsere gemeinsame Inforeise.

Am nächsten Morgen ist es auch schon wieder soweit - nach unserem letzten Frühstück vor dem Hafen von Valletta heißt es Abschied nehmen von der Bellissima und unseren Kollegen und wir treten unsere Heimreise an. Von Malta geht es im Flugzeug nach München, wo wir dann im Flughafentaxi wieder Richtung Heimat fahren.

Diese 4 Tage haben uns gezeigt, wie abwechslungsreich das Leben an Bord sein kann.

Mein persönliches Fazit:

Um eine Stadt wirklich zu erkunden reicht die Zeit nicht aus, aber man bekommt einen tollen ersten Eindruck und sieht viele verschiedene Orte in kurzer Zeit – nicht zu vergessen die tollen Annehmlichkeiten an Bord, damit auch die Tage auf See alles andere als langweilig sind!

 

 
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