Marokko

Was eignet sich am besten, um ein Land, seine Menschen und seine Schönheiten kennenzulernen? Einen Reiseführer zu lesen kann nützlich sein, noch besser aber, man setzt sich zusammen mit den Filialleiterkollegen und einer lieben Begleitung von FTI Touristik in den Flieger und startet das Abenteuer. Wir alle waren mächtig gespannt, was Marokko für uns zu bieten hat.

Vom „arabischen Frühling“ quasi verschont, mit ganzjährig milden Temperaturen, einer jungen Küstenstadt namens Agadir und einer Autobahn, die stark an die Route 66 durch Arizona erinnert, machten wir uns auf den Weg. Nach gerade einmal dreieinhalb Flugstunden erreichten wir das sonnige Agadir. Unser Hotel war zwar nicht direkt das, was man als Luxus bezeichnen würde, jedoch entschädigte die Lage direkt am schönen Sandstrand, der ein oder andere Gin Tonic und auch ein hervorragendes Essen für die Strapazen der Reise. Gestärkt machten wir uns am nächsten Tag daran, die weiteren Hotels an der wunderschönen Promenade zu erkunden. Welches Hotel uns besonders gefiel, erzählen wir euch gerne bei einem persönlichen Gespräch.

„Wir brauchen dringend Arganöl!“ waren uns Sonja und ich einig. Nach einem Besuch in der Manufaktur, wo unser Guide Khalid erklärte, dass die Preise doch eher überzogen sind (danke für den Tipp) machten wir uns auf den Weg in den Souk von Agadir. Dort erhielten wir dann das flüssige Gold, wir sind gespannt ob das Gesicht davon faltenfrei und die Haare seidig werden.

Nach einem hervorragenden, traditionell marokkanischen Abendessen (Koriander liebt man oder hasst man) erwarteten wir gespannt den nächsten Tag, wo es dann nach Marrakesch ging.

Eine vierstündige Busfahrt später, durch bizarre Landschaften und Ziegen, die auf Bäume klettern, erreichten wir Marrakesch. Wusstet ihr, dass in Marrakesch jedes Haus in einem ganz speziellen Rot-Ton gestrichen sein muss?

Wir konnten kaum erwarten, den Gauklerplatz und den Souk zu sehen. Vorher checkten wir aber noch in ein richtig chices Resort ein. Es heißt Le Jardins de L’Agdal und liegt etwas außerhalb von Marrakesch. Das Hotels sieht aus wie ein großes Riad, das sind diese alten traditionellen Herrenhäuser mitten in der Medina von Marrakesch.
Auf dem Souk war es gar nicht so einfach, sich zurecht zu finden und dann knattern noch Motorroller alle paar Sekunden durch die engen Gässchen. In diesem Souk findet jeder etwas – von täuschend echten Sportschuhen bis zum aufwendigen Mosaik, unsere Shoppingherzen hätten höher nicht schlagen können!

Abgerundet wurde der Tag wieder von einem traditionellen marokkanischen Abendessen mit Bauchtanz und Musik. Wie immer völlig übersättigt und müde fielen wir ins Bett.

Am nächsten Morgen hieß es nach einem kurzen Abstecher in der Medina, wo wir uns noch ein Riad ansahen, schon wieder Abschied nehmen und die Pflicht rief uns, auch unser Meeting abzuhalten. Natürlich wären wir alle lieber in den Pool gehüpft, aber wir verstanden es, uns von innen abzukühlen, denn die Weine in Marokko sind sehr schmackhaft!

Trotz Ramandan kam unser Weingaumen nicht zu kurz und wir konnten keinerlei Einschränkungen feststellen.

Als wir die lange Rückfahrt nach Agadir überstanden hatten, genossen wir noch ein finales Abendessen im italienischen Restaurant unseres Resorts und am nächsten Morgen ging es schon wieder in Richtung Heimat.

Marokko, du wirst uns wiedersehen!

Unser persönliches Fazit:

Marokko – eine perfekte Kombination aus Baden und Erholung in Agadir und einem Märchen aus 1001 Nacht in Marrakesch.

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