USA – VEGAS und die Nationalparks

Katharina Larch aus unserer Filiale in Wörgl hat uns aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten viele Reiseinfos mitgebracht:


Los ging es für mich und meine Kollegin von München mit der United nach Washington und nach einer - wie ich meinen will - anstrengenden Prozedur, um einzureisen, weiter nach Las Vegas. Wer wie ich noch nie vorher in den USA war, wunderte sich bereits am Flughafen, wie viele Fragen man gestellt bekommen kann. Ein Beispiel: „Haben Sie den Koffer selber gepackt?“ :-)

Viva Las Vegas! Zwar etwas gezeichnet vom Jetlag, aber umso aufgeregter checkten wir Ortszeit 20:00 Uhr im Golden Nugget Hotel & Casino ein, welches direkt an der pulsierenden Fairmont Street liegt. Ideale Lage, um die ganzen illustren Nachtschwärmer und Vergnügungssüchtigen zu beobachten. Bist Du ein „The Walking Dead“ – Fan? Dort gibt es auch einen coolen Indoor-Park mit Grusel-Faktor!
Nun überwog dann doch die Müdigkeit und schon am nächsten Tag ging es los auf unsere große Fahrt.

Zum Thema „1000 Orte auf der Welt, die man knicken kann“, zählt das 160 km von Vegas entfernte Laughlin. Mein Tipp: spart es euch!

Frühstückt lieber ordentlich an einem der wundervollen, vielfältigen und sirupgetränkten Buffets in Vegas und macht euch auf den Roadtrip Richtung Grand Canyon!

Das absolute Highlight - der Überflug - ist um ca. € 200,- zu bekommen. Wer das nicht investieren möchte, kann vom Ort Tusayan aus (ich empfehle Dir, dort zu übernachten, zB im Grand Canyon Plaza Hotel) in einigen Minuten mit dem Auto oder Bus zum Eingang des Grand Canyons fahren. Dort kann man Stunden oder sogar Tage ;-) verbringen: wandern, fotografieren, einfach den Ausblick genießen. So viele Eindrücke, von denen man sich gar nicht mehr trennen möchte. Leider wird ein Foto dieses Feeling niemals so gut einfangen können, wie der Blick mit eigenen Augen, getreu dem Motto „die besten Bilder macht immer noch der Kopf“. Und erschreckt auch bitte nicht, wenn euch zwischendurch eine Baby-Tarantel über den Weg läuft.

Wir machten uns dann auf den Weg Richtung Bryce Canyon. „Noch weiter in die Höhe?“, meinte meine Kollegin zu mir. Ja, die Luft dort oben kann dünn sein ;-) Vorher hielten wir noch am Lake Powell. Sowas habe ich noch nie gesehen! Sattes Blau und tiefstes Rot, ein wahrer Augenschmaus und Balsam für die Seele. Genießt hier unbedingt einen Kaffee am Ufer oder macht doch eine Lunch Cruise mit hausgemachten Brownies.

Wenn man Äpfel und Birnen nicht vergleichen kann, dann kann man das mit Grand Canyon und Bryce Canyon noch weniger tun. Wir erreichten ihn abends, kurz bevor die Sonne unterging. In diesem Licht sah es noch mehr aus, wie ein glühendes Amphitheater. Die markanten Felsformationen erinnern tatsächlich an deren Namensgeber - rote „Salz- und Pfefferstreuer“ ...

Bist du ein Frühaufsteher? Dann genieße den Canyon unbedingt nochmals in der aufgehenden Morgensonne – es lohnt sich! Du wirst allerdings nicht die/der Einzige sein, mit dieser Idee.

Wenn man dann vom Colorado-Plateau wieder hinunterfährt, ein bisschen wehmütig durch den Zion-Nationalpark, wo wirklich einzig der Wind diese Felsen so beeindruckend geformt hat, kann man sich schon mental wieder ein bisschen auf den Trubel von Sin City einstellen.

Back in Vegas - Shopping, zB im Sephora in der Miracle Mall oder am Venetian Hotel, für die Beautyjunkies unter euch, oder sich mit Reeses Peanut Butter Cups (to die for) eindecken, für jeden ist hier etwas dabei. Was wir am ersten Abend zu wenig genießen konnten, fühlten wir jetzt umso mehr!'
Ich für meinen Teil wollte unbedingt ins Cesars Palace, ein bisschen „Hangover“ Luft schnuppern und auch die Fontänen vor dem Bellaggio Hotel waren echt eindrucksvoll. Stellt euch vor, eine Stadt, in der jeder Spaß hat! Cocktails in lustigen Bechern „to go“, freundliche Gesichter und immer mal wieder ein schrilles Klingeln, wenn der eine oder andere Jackpot abgeräumt wurde.

Am nächsten Morgen hieß es dann leider auch schon wieder Abschied nehmen und glücklicherweise hatten wir noch ein paar Dollar, um uns den Transit in Washington bei Starbucks zu vertreiben (Kaffee können die Amis in den Hotels übrigens nicht … ist eine Filterkaffee-Katastrophe).

Die Langstrecke genoss ich in einer fast leeren Economy Plus, ausgestreckt über 3 Sitze und kam erholt in München an.

USA – du hast, abgesehen von Deinem Präsidenten, einen absoluten Fan mehr!


Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung!

Katharina Larch
Tel.:+43 5332 70060
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