Kaukasus intensiv – Armenien, Georgien & Aserbaidschan

Entdecken Sie auf dieser abwechslungsreichen Rundreise die faszinierende Kaukasusregion, die sich zwischen Europa und Asien erstreckt und noch immer als Geheimtipp gilt. Ihre Route führt Sie durch Aserbaidschan, Georgien und Armenien, wo beeindruckende Naturlandschaften zwischen dem Schwarzen Meer, dem Kaspischen Meer und dem imposanten Ararat auf Sie warten. Freuen Sie sich auf eine Vielzahl kultureller Schätze von jahrhundertealten Kirchen und Klöstern über prächtige Paläste bis hin zu eindrucksvollen Moscheen, die von der reichen Geschichte der Region erzählen. Einen spannenden Kontrast dazu bilden die modernen Metropolen Jerewan, Tiflis und Baku.

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LEISTUNGEN

  • kleine Gruppe mit max. 12 Gästen
  • garantierte Durchführung ab 4 Gästen
  • Flug (Economy) nach Baku (GYD) und zurück von Jerewan (EVN), nach Verfügbarkeit. Ggf. zzgl. Flugzuschlag.
  • Transporte in klimatisierten Fahrzeugen
  • 12 Nächte im Doppelzimmer (DZ) mit Bad oder Dusche/WC, z.T. mit Klimaanlage
  • täglich Frühstück, 4x Mittagessen, 2x Snack, 6x Abendessen
  • Eintrittsgelder
  • Weinprobe in der Weinregion Kachetien
  • traditionelles Lavash-Backen (Fladenbrot)
  • deutschsprachige, örtliche Reiseleitung

PREISE/ZUSATZ INFO

Reisetermin: 07.05. – 20.05.2027

Preis pro Person
im Doppelzimmer
ab € 2.799,–

Preis pro Person
im Einzelzimmer
ab € 3.409,–

Gerne beraten wir Sie zu weiteren Reiseterminen.

Rundreise Armenien, Georgien & Aserbaidschan – Die ausführliche Reise

1.Tag Deutschland – Baku (Freitag, 07.05.2027)
 
Anreise

Sie fliegen nach Baku.

2.Tag Baku (Samstag, 08.05.2027)
Uppland Park • Altstadt (UNESCO Weltkulturerbe) • Teppichmuseum • Heydar Aliyev Center • Yasil-Basar

Herzlich Willkommen in Aserbaidschan. Am Flughafen werden Sie in Empfang genommen und zu Ihrer Unterkunft gebracht. Bei Landung vor 3 Uhr ist eine zusätzliche Hotelnacht inklusive. Am Morgen lernen Sie die schillernde Hauptstadt Aserbaidschans bei einer Stadtbesichtigung kennen. Die Metropole begeistert seine Gäste vor allem durch die faszinierende Mischung aus reicher Tradition und westlicher Lebensart. Ihr erster Halt wird der Upland Park sein. Von hier werden Sie eine fantastische Aussicht auf die Stadt und das Kaspische Meer genießen.

Im Anschluss werden Sie einen der Höhepunkte Bakus besichtigen. Die Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) gleicht durch die Stadtmauern einer Festung und hat neben der alten Karawanserei, dem Jungfrauenturm und dem Palast der Shirvanshans viel zu bieten.

Mittags erwartet Sie ein köstliches Willkommensessen in einem lokalen Restaurant, gemeinsam mit Ihrer Reisegruppe und der Reiseleitung. Freuen Sie sich auf ein klassisches aserbaidschanisches Menü mit verschiedenen lokalen Gerichten und einem köstlichen Glas Granatapfelwein. Guten Appetit!

Am Nachmittag erwarten Sie Moderne und Tradition zugleich. Das architektonisch modern gestaltete Baku Teppichmuseum beherbergt eine der weltweit größten Teppichkollektionen. Die Sammlung ist so umfangreich, dass nur 10 % davon ausgestellt werden konnten. Dieses einzigartige Museum wurde von einem österreichischen Architekten im Stadtzentrum erbaut und hat die Form einer Teppichrolle. Freuen Sie sich auf einen faszinierenden Ort, der die alte Kunst des Teppichwebens in dieser Region zelebriert.

Nachdem Sie in die Geschichte der Teppichherstellung eingetaucht sind, wartet im Anschluss das Wahrzeichen des modernen Bakus auf Sie. Das Heydar Aliyev Center wurde von der weltbekannten Architektin Zaha Hadid erbaut und gilt durch sein innovatives Design als international anerkanntes Architekturwerk. Über acht Stockwerke lässt sich hier die kulturelle und künstlerische Vielfalt dieses Ortes bestaunen.

Ein anschließender Besuch auf dem lokalen Yasil-Basar rundet den Tag ab. Gemeinsam mit Ihrer Reiseleitung schlendern Sie entlang der zahlreichen Stände, die eine bunte Mischung aus Obst, Gemüse, Gewürzen, Souvenirs und vielem mehr anbieten. Ihre Reiseleitung lädt Sie gerne auf kleine Kostproben regionaler und saisonaler Leckereien ein. 2 Nächte in Baku. (F/M)

(Fahrstrecke: ca. 30km; Fahrtzeit: ca. 40 min)

3.Tag Gobustan (Sonntag, 09.05.2027)
Gobustan (UNESCO Weltkulturerbe) • Feuertempel Ateshgah • Naturwunder Yanar Dagh

Packen Sie heute etwas Proviant ein, denn es geht für einen Ausflug raus aus der Hauptstadt. An jeder Ecke können Sie zum Beispiel die lokale Brotspezialität Qutab kaufen, gefülltes Fladenbrot mit Kräutern. Sie verlassen Baku in Richtung einer der hügeligsten, aber auch geschichtsträchtigsten Regionen des Landes. Das staatliche, historisch-künstlerische Schutzgebiet Gobustan liefert Zeugnisse aus der Vergangenheit der Urzeitmenschen. Bewundern Sie mehr als 6.000 Felszeichnungen, die Menschen, Tiere, Arbeitsszenen, gemeinsame Jagd und Tanz zeigen sowie ehemalige Höhlen und Gegenstände. Der weltbekannte norwegische Wissenschaftler Thor Heyerdahl verglich dies mit ähnlichen, antiken Entwürfen in Norwegen und kam zu dem Schluss, dass Skandinavier aus dem heutigen Aserbaidschan stammen könnten.

Im Anschluss statten Sie den beeindruckenden Schlammvulkanen einen Besuch ab, welche sich ebenfalls im Gebiet des Gobustan Schutzgebietes befinden. In dieser Gegend befindet sich eine der höchsten Konzentrationen von Schlammvulkanen weltweit, mit hunderten von Exemplaren. Auf ausgewiesenen Pfaden spazieren Sie zwischen den Vulkanfeldern entlang und können einige Schlammvulkane aus nächster Nähe begutachten.

Im Anschluss machen Sie sich auf den Weg zum Naturphänomen in Surachani, den Ateschgah Feuertempel. Dieser Tempel wurde im 17. und 18. Jahrhundert als Klosteranlage erbaut, wo unter anderem hinduistische Rituale stattfanden. Der Name „Ateschgah“ bedeutet „Hort des Feuers“. Aufgrund seiner besonderen Lage wurde das Feuer im Tempel durch natürlich austretendes Erdgas gespeist. Dieses Feuer ist für Zoroastrier heilig.

Ihr letzter Programmpunkt an diesem Tag wird das Naturwunder Yanar Dagh sein, auch genannt „der brennende Berg“. Dort wird Sie das eindrucksvolle Schauspiel zum Staunen bringen, wenn Flammen aus einem zehn Meter breiten Kalksteinhügel steigen.

Freuen Sie sich Abends auf ein klassisches aserbaidschanisches Menü mit verschiedenen lokalen Gerichten. (F/A)

(Fahrtstrecke: ca. 150 km; Fahrtzeit: ca. 2,5 Stunden)

4.Tag Baku – Sheki (Montag, 10.05.2027)
Kupfersiedlung Lahij oder Bergdorf Basgal • kulturreiches Dorf Nij • Stopp in einem lokalen Biogarten mit Hofladen

Heute führt Sie Ihre Reise in den charmanten Norden Aserbaidschans. Sie statten der auf einer Höhe von 1.400 Metern gelegenen Siedlung Lahij einen Besuch ab, welche bekannt ist für die traditionellen Kupferschmieden und das ursprüngliche Aserbaidschan widerspiegelt. Sie spazieren durch die Kupfergasse und hören schon von draußen das Hämmern auf den Ambossen. Bei dem Besuch einer Kupferschmiede können Sie dann die handgefertigten Werke bewundern, teilweise noch recht neu, teilweise auch bereits aus alten Zeiten stammend und von einer feinen Staubschicht bedeckt. Das verschlafene Lahij mit seinen kleinen Gassen lädt zum Innehalten ein. Ein geruhsamer Ort in einem Land, das sich schnell verändert. Sollte die nach Lahij führende Straße aufgrund von Wetterbedingungen nicht passierbar sein, besuchen Sie stattdessen das Bergdorf Basgal, welches bekannt ist für seine gepflasterten Straßen und traditionellen Häuser in pittoresker Atmosphäre. Das Dorf war einst ein bedeutendes Zentrum der Seidenproduktion in Aserbaidschan und ist insbesondere bekannt für die handgefertigten Seidenschals namens Kelaghayi.

Im Anschluss steht ein Besuch des kulturreichen Dorfes Nij auf dem Programm, wo die Udinen beheimatet sind, eine der ältesten Volksgruppen im Kaukasus. Bei einem Spaziergang durch das Dorf lernen Sie von Ihrer Reiseleitung mehr über die Herkunft, Sprache, Religion und aktuelle Situation der Udinen, deren Kultur stark durch einen bäuerlichen Lebensstil geprägt ist. Mit etwas Glück treffen Sie einige Vertreter der Volksgruppe auf ein Gespräch und können aus erster Hand mehr über den Alltag und die Traditionen der Udinen erfahren.

Unterwegs nach Sheki erwartet Sie ein weiterer interessanter Stopp. In einem lokalen Biogarten können Sie umherschlendern und mehr darüber erfahren, welche Nahrungsmittel in Aserbaidschan angebaut werden. Alles, was gerade Saison hat, können Sie gerne probieren und in dem lokalen Hofladen stehen verschiedenste Produkte in verarbeiteter Form zum Kauf bereit.

Danach erreichen Sie Sheki und checken in Ihrem Hotel ein. Zum Abendessen geleitet Ihre Reiseleitung Sie in ein lokales Restaurant, wo Sie ein abwechslungsreiches Menü mit verschiedenen lokalen Köstlichkeiten erwartet. 2 Nächte in Sheki. (F/A)

(Fahrtstrecke ca. 430 km; Fahrtzeit: ca. 5,5 Stunden)

5.Tag Sheki & Kish (Dienstag, 11.05.2027)
Khan-Sommerpalast • Baklava-Geschäft • Teepause in einem lokalen Teehaus • Bergdorf Kish

Sheki ist die zweitälteste Stadt in Aserbaidschan und war früher ein wichtiges Handelszentrum. Durch die Stadt wanderten einst die Karawanen auf der Seidenstraße. Besonders spannend ist die Geschichte des Ortes. Es wird angenommen, dass sie aus einer der ältesten Ortschaften im Kaukasus stammt. Eine Hauptattraktion stellt der Khan-Sommerpalast dar, der im 18. Jahrhundert im osmanischen Stil erbaut wurde.

Anschließend besuchen Sie ein Baklava-Geschäft, wo Sie regionale Süßigkeiten probieren und erwerben können. Im Anschluss sind Sie für eine Teepause in einem lokalen Teehaus zu Gast, welches von einer lokalen Familie geführt wird. Der Inhaber erzählt Ihnen bei einem Tässchen Tee, begleitet von schmackhaften süßen Leckereien, gerne mehr über das Leben seiner Familie in Aserbaidschan und insbesondere in Sheki.

Nicht weit entfernt von Sheki liegt das kleine Bergdorf Kish mit der ältesten christlichen Kirche der Welt. Der Tempel wurde angeblich bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. erbaut, als Aserbaidschan noch gar nicht existierte. Zum Abendessen geleitet Ihre Reiseleitung Sie in ein lokales Restaurant, wo Sie ein abwechslungsreiches Menü mit verschiedenen lokalen Köstlichkeiten erwartet. (F/A)

6.Tag Sheki – Lagodekhi – Gremi – Telavi (Mittwoch, 12.05.2027)
Fahrt nach Georgien • Weinverkostung & Mittagessen auf einem Weingut • Gremi-Wehrkirche • Telavi

Heute treten Sie die Weiterreise nach Georgien an. Im Rahmen der Grenzüberquerung von Aserbaidschan nach Georgien muss eine kurze Strecke zu Fuß durch das Niemandsland zurückgelegt werden (die Strecke ist leicht begehbar, jedoch tragen Sie Ihr Gepäck selbst, wir empfehlen bequemes Schuhwerk).  

Auf georgischer Seite erwartet Sie bereits Ihre neue Reiseleitung, die Sie willkommen heißt.  Gemeinsam fahren Sie in die faszinierende Weinregion Kachetien, wo Sie nicht nur die kulturellen Schätze dieser geschichtsträchtigen Region entdecken, sondern auch in die Welt des georgischen Weins eintauchen werden. Sie besuchen ein Weingut in Kvareli und erhalten bei einer Verkostung Einblicke in die Tradition der georgischen Weinherstellung. Die Verkostung schließen Sie mit einem gemeinsamen Mittagessen ab. Im Anschluss besichtigen Sie die Gremi-Wehrkirche, die als Residenz der Könige von Kachetien und als eines der wichtigsten Handelszentren auf der Seidenstraße diente. Im Anschluss fahren Sie nach Telavi, die Hauptstadt der Region Kachetien, und unternehmen hier einen kurzen Orientierungsspaziergang im Zentrum der Stadt, wo sich der beeindruckende Batonistsikhe, der Palast von König Erekle II befindet. Hier entdecken Sie auch der riesigen Platanenbaum, dessen Alter auf 900 Jahre geschätzt wird. 1 Nacht in Telavi. (F/M)  

(Fahrtstrecke: ca. 200 km; Fahrtzeit: ca. 4 Stunden) 

7.Tag Telavi – Kasbegi (Donnerstag, 13.05.2027)
Alaverdi-Kathedrale • Festung Ananuri • Gudauri • Aussichtspunkt Gudauri • Kasbegi

Zum Start des Tages besuchen Sie die Alaverdi-Kathedraleaus dem 11. Jahrhundert, ein Meisterwerk mittelalterlicher georgischer sakraler Architektur und eines der beeindruckendsten Kulturdenkmäler Georgiens. Die im 11. Jahrhundert als königliches Kloster errichtete Kathedrale erkunden Sie bei einem kürzeren Halt, insbesondere die Lage der Kathedrale vor der majestätischen Kulisse der schneebedeckten Kaukasusberge wird Sie beeindrucken. 

Danach setzen Sie Ihre Fahrt nach Kasbegi fort. Jahrhundertelang war die georgische Heerstraße ein wichtiger Verbindungsweg durch die Bergwelt des Kaukasus. Bereits im 1. Jahrhundert existierte ein Karawanenweg, der später im 19. Jahrhundert offiziell zur Heerstraße wurde, die die wichtigste Verbindung zwischen Tiflis und Russland darstellte. Heute reisen Sie entlang dieser historischen Straße zur Ananuri-Festung, die malerisch am Jinvali-Stausee gelegen ist. Genießen Sie den atemberaubenden Ausblick über den See und die umliegenden Berge, während Sie durch die alten Gemäuer der Festung auf Wegen außerhalb zu spazieren, um die imposante Schlossanlage ausführlich aus verschiedenen Perspektiven zu erleben. 

Auf einer Höhe von rund 2.200 Metern liegt Gudauri mitten in einem beliebten Skigebiet. Einen Halt legen Sie an einem Aussichtspunkt in Gudauri ein, auch bekannt als Panorama Gudauri oder Freundschaftsmonument, um die atemberaubenden Ausblicke auf die Berge und das Tal zu genießen. Bei klarem Wetter wird Sie die Aussicht auf die umliegende Bergwelt sprachlos machen. Machen Sie ein paar Fotos, denn manchmal sind Worte nicht genug, um die Schönheit einer Landschaft zu beschreiben. Es geht noch ein Stück weiter und schließlich erreichen Sie Kasbegi, Ihr heutiges Tagesziel. Am Abend treffen Sie sich zu einem gemeinsamen Abendessen. 1 Nacht in Kasbegi (auf Wunsch können Sie im Hotel auch ein Zimmer mit Bergblick buchen, Aufpreis 25 € p.P., bitte bei Anmeldung mitbuchen). (F/A) 

(Fahrtstrecke: ca. 200 km; Fahrtzeit: ca. 4 Stunden) 

8.Tag Kasbegi – Mzcheta – Tiflis (Freitag, 14.05.2027)
Jeepfahrt zur Dreifaltigkeitskirche Gergeti • Stadt Mzcheta (UNESCO Weltkulturerbe) mit Dschwari-Kloster und  Swetizchoweli-Kirche • Ankunft in Tiflis • Abendessen in lokalem Restaurant

Der Ruf des Berges ertönt! Im schönsten Morgenlicht geht es per Jeep hinauf zur Gergeti Kirche, der Dreifaltigkeitskirche. Diese kleine Kirche wurde im 14. Jahrhundert errichtet, um die Bergbewohner nach den Mongolenkriegen in ihrem christlichen Glauben zu stärken. Noch heute ist die Dreifaltigkeitskirche ein bedeutender Wallfahrtsort. Nachdem Sie auf dem Weg zur Kirche bei Fotostopps bereits herrliche Ausblicke auf das Bauwerk genießen konnten, erwarten Sie im Inneren der Kirche faszinierende Wandmalereien aus vergangenen Zeiten. Genießen Sie erneut die atemberaubende Bergkulisse und werfen Sie bei günstigem Wetter einen Blick auf den majestätischen Kasbek, mit seinen über 5.000 Metern der zweithöchste Berg Georgiens, der stolz die umliegenden Gipfel überragt.  

Im Anschluss verlassen Sie das Hochgebirge und steuern die alte Hauptstadt des georgischen Königreichs, Mzcheta, an (UNESCO Weltkulturerbe). Noch heute erhebt sich das malerische Dschwari-Kloster majestätisch auf einem Hügel und bietet einen atemberaubenden Blick über die Stadt und die sanfte Hügellandschaft. Von hier aus können Sie ein weitläufiges Panorama genießen. Ein absolutes Muss ist der Besuch der eindrucksvollen Swetizchoweli-Kirche, deren heutiges Erscheinungsbild aus dem 11. Jahrhundert stammt und noch immer zu den bedeutendsten Gotteshäusern Georgiens zählt. Ihre Reiseleitung wird Sie in die faszinierende Geschichte und die Legenden rund um die Entstehung der Kirche einführen. Im Inneren der Kirche können Sie die freigelegten Fundamente der ersten Basilika aus dem 4. Jahrhundert bewundern, die durch eine Glasabdeckung geschützt sind. Die Kathedrale ist nicht nur wegen ihres künstlerischen Wertes einzigartig, sondern auch, weil sie als Aufbewahrungsort einer der wichtigsten Reliquien der orthodoxen Welt gilt – des Gewandes Christi. Die älteste Legende über die Swetizchoweli-Kathedrale erklärt den Namen der Kirche. Der Legende nach wuchs an der Stelle, an der das Gewand Christi begraben wurde, ein libanesischer Zedernbaum. Im 4. Jahrhundert begann man auf Anweisung der Heiligen Nino mit dem Bau einer Kirche, und aus der Zeder wurden sieben Säulen (Sveti) gefertigt.   

Anschließend setzen Sie die Fahrt fort und erreichen die georgische Hauptstadt Tiflis. Freuen Sie sich auf ein gemeinsames Abendessen in einem lokalen Restaurant. 2 Nächte in Tiflis. (F/A) 

(Fahrtstrecke: ca. 170 km; Fahrtzeit: ca. 3 Stunden) 

9.Tag Tiflis (Samstag, 15.05.2027)
Rundgang durch die Altstadt • Seilbahn zur Festung Narikala • Stadtrundfahrt • Freizeit

Die georgische Hauptstadt wurde im 5. Jh. von Wachtang Gorgassali, einem georgischen König, gegründet. Heute ist Tiflis das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum Georgiens. Auf Ihrem Rundgang durch die Altstadt sehen Sie die Metechi-Kirche der Heiligen Jungfrau, die Friedensbrücke und die bekannten Schwefelbäder, die Sie am heutigen Abend optional besuchen können (ab 15 € p.P., buchbar vor Ort).  

Mit der Seilbahn geht es sodann den Berg hinauf zur Festung Narikala, wo Sie ein schöner Blick auf die Altstadt und den Fluss erwartet. Da fehlt doch nur noch eine genussvolle Kleinigkeit, um den Moment perfekt zu machen. Ihre Reiseleitung hat etwas Churchkhela, einen typischen süßen Snack, bestehend aus Nüssen, welche in eingedickten Traubensaft getaucht wurden, im Gepäck. Lassen Sie es sich schmecken und genießen Sie die Aussicht. Im Anschluss setzen Sie Ihre Besichtigung bei einer Stadtrundfahrt fort und entdecken bedeutende Kirchen sowie das moderne Tiflis. Die verbleibende Zeit des Tages können Sie nach Ihrem eigenen Belieben gestalten. (F) 

10.Tag Tiflis – Alaverdi – Dilijan (Sonntag, 16.05.2027)
Einreise Armenien • Klosteranlage Haghpat (UNESCO Weltkulturerbe) • Zubereitung und Verkostung der Süßspeise Gata mit einer lokalen Bäckerin • Künstlerstraße in Dilijan

Nach dem Frühstück fahren Sie an die georgisch-armenische Grenze bei Sadachlo. Hier verabschieden Sie sich von Ihrer georgischen Reiseleitung und werden in Armenien von Ihrer neuen Reiseleitung in Empfang genommen.

Ihre Reise führt Sie weiter durch die malerische Debet-Schlucht zum Kloster Haghpat (UNESCO Weltkulturerbe), welches auf dem Hochplateau über der Stadt Alaverdi thront. Die Anlage mit ihren Kirchen, Kreuzgängen und Khachkars (Kreuzsteinen) vermittelt die Atmosphäre mittelalterlicher Spiritualität und bietet zugleich einen weiten Blick über das Tal des Debet-Flusses. Als UNESCO-Weltkulturerbe ist Haghpat ein Ort, an dem Geschichte, Architektur und Natur zu einem eindrucksvollen Erlebnis verschmelzen. Bei der Innenbesichtigung des Klosters sowie der Erkundung der Umgebung erleben Sie die Verbindung von spiritueller Ruhe und landschaftlicher Weite.   

Dann geht es in die „Armenische Schweiz“, wie der Kurort Dilijan auch bezeichnet wird. In einem traditionellen Gästehaus tauchen Sie unter Anleitung der lokalen Gastgeberin, einer erfahrenen Bäckerin, in die Geheimnisse der armenischen Süßspeise Gata ein. Schritt für Schritt lernen Sie, den zarten Hefeteig zu füllen, zu formen und kunstvoll zu verzieren – begleitet von Geschichten über die Tradition und Symbolik dieses Gebäcks. Am Ende genießen Sie Ihr eigenes, frisch gebackenes Gata bei Tee oder Kaffee, während die warme Atmosphäre des Hauses Sie umhüllt. Ein Moment voller Geschmack, Kultur und Herzlichkeit.

 Zum Abschluss des Tages unternehmen Sie einen Spaziergang durch das alte Stadtviertel in Dilijan mit Keramik- und Holzschnitzwerkstätten. 1 Nacht in Dilijan. (F/S/A) 

(Fahrtstrecke: ca. 200 km; Fahrtzeit: ca. 4 Stunden)

11.Tag Dilijan – Sewansee – Jerewan (Montag, 17.05.2027)
Sewansee & mittelalterliche Karawanserei • Noravank Kloster • Mittagessen und Weinprobe bei einer einheimischen Winzer-Familie

Durch eine Gabelung der alten Seidenstraße fahren Sie heute Richtung Südarmenien. Auf dem Weg halten Sie auf dem Friedhof Noratus und besichtigen die zahlreichen Kreuzsteine. Ein Fotostopp am Sewansee lädt dazu ein, die Schönheit des Sees festzuhalten – ein Moment der Ruhe und Weite, der die Reise bereichert. Den Sewansee entlang, auch „blaue Perle“ Armeniens genannt und über den Selimpass (2.410 m), gelangen Sie zur mittelalterlichen Karawanserei, die Sie in Ruhe entdecken können. Die Karawanserei ist ein eindrucksvolles Zeugnis armenischer Baukunst und der Bedeutung des Handels in dieser Region. Die massiven Steinmauern, kunstvoll gearbeiteten Portale und die kühlen Innenräume lassen die Atmosphäre vergangener Jahrhunderte lebendig werden. Hier verweilten Händler und Reisende mit ihren Karawanen, bevor sie weiterzogen.  

Freuen Sie sich im Anschluss auf die Besichtigung des Noravank Klosters (13.–14. Jh.), das idyllisch am Ende einer schroff-pittoresken Schlucht eingebettet und von steilen, rot schimmernden Felsen umgeben ist. Bereits der Weg zu dem Noravank Kloster, das zu den schönsten Armeniens zählt, ist ein einmaliges Erlebnis. Die zweistöckige Kirche mit ihrer schmalen Außentreppe gilt als architektonisches Highlight. Hier erleben Sie die Verbindung von spiritueller Architektur und überwältigender Natur – ein Ort, an dem Geschichte, Kunst und Landschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis verschmelzen. Nach der Besichtigung lädt nach Wunsch ein kleiner Spaziergang den Hügel hinauf dazu ein, die Anlage aus einer anderen Perspektive zu betrachten und die dramatische Landschaft ringsum auf sich wirken zu lassen. 

Während der Weiterfahrt nach Jerewan besuchen Sie eine einheimische Winzer-Familie in ihrem zu Hause. Hier begrüßt Sie der junge Winzer der Familie und führt Sie durch seinen Weinkeller. Mit fachkundiger Ruhe erläutert er die Besonderheiten der Lagerung und gibt Einblicke in die Weintradition, die seit Generationen gepflegt wird. Seine Erzählungen über die Entwicklung des Familienbetriebs und die Leidenschaft für den Weinbau verleihen der Verkostung eine persönliche und zugleich authentische Note. Das Mittagessen wird von seiner Frau zubereitet, die mit viel Sorgfalt und Liebe regionale Rezepte interpretiert und den Gästen die kulinarische Seite der Familientradition näherbringt. Freuen Sie sich auf das Mittagessen mit hausgemachten Gerichten und den selbstgekelterten Rotwein, für den die Region um das Dorf Areni über die Landesgrenzen Armeniens hinaus bekannt ist. Im Anschluss setzen Sie Ihre Reise fort und erreichen schließlich Ihr Tagesziel Jerewan. 3 Nächte in Jerewan. (F/M) 

(Fahrtstrecke: ca. 350 km; Fahrtzeit: ca. 6 Stunden)

12.Tag Jerewan & Etschmiadsin (Dienstag, 18.05.2027)
Rundgang im Zentrum der Stadt • Matenadaran Museum • Besuch eines Duduk Meisters • Kathedrale Etschmiadsin • Rundkirche Zvartnots im stimmungsvollen Abendlicht

Mit einer Sightseeingtour durch die geschäftige und facettenreiche armenische Metropole starten Sie in den Tag. Ihr Rundgang im Zentrum der Stadt führt Sie zunächst zum Platz der Republik, dessen Häuser im Stil der armenischen Neoklassik gebaut sind. Weiter geht es entlang des Regierungsgebäudes, des Historischen Museums und des Opernhauses.   

Steigen Sie anschließend die Treppen an der Kaskade empor und genießen Sie einen herrlichen Blick auf die Stadt. Eine wahre Schatzkammer ist das berühmte Matenadaran Museum, das Sie im Anschluss erkunden und welches die größte Sammlung altarmenischer Handschriften beherbergt.  

Nun wird es musikalisch, denn Sie besuchen einen traditionellen Duduk Meister in Jerewan. Das Duduk ist ein traditionelles armenisches Holzblasinstrument aus Aprikosenholz. Es gilt als Symbol der armenischen Musikkultur und wurde 2008 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Im grünen Garten des Meisters werden Sie herzlich empfangen. Der Meister erzählt von der Geschichte des Duduk und lässt seine Musik erklingen – warm, melancholisch und voller Seele. Danach sitzen Sie gemeinsam bei Kaffee und Kuchen, genießen die entspannte Stimmung und lassen die Klänge nachklingen. 

Gegen Nachmittag lassen Sie die Hauptstadt hinter sich und die Fahrt führt Sie nach Etschmiadsin, das religiöse Zentrum der Armenier und Sitz des Oberhauptes der armenisch-apostolischen Kirche. Sie besichtigen die Kathedrale von Etschmiadsin (UNESCO Weltkulturerbe), welche als die älteste staatlich erbaute christliche Kirche der Welt gilt und bis heute das geistige Zentrum Armeniens ist. Hier begegnen Sie der Geschichte des armenischen Christentums, das im 4. Jahrhundert seinen Anfang nahm. Die Atmosphäre der Kathedrale, eingebettet in die fruchtbare Ararat-Ebene, vermittelt eindrucksvoll die Verbindung von Glauben, Geschichte und Gegenwart. 

Auf der Rückfahrt nach Jerewan machen Sie am späten Nachmittag, wenn das Licht langsam sanfter wird, einen Zwischenstopp in Zvartnots und besuchen die erste armenische Rundkirche (UNESCO Weltkulturerbe). Schauen Sie sich in Ruhe um und genießen Sie die stimmungsvolle Atmosphäre. (F/S) 

(Fahrtstrecke: ca. 60 km; Fahrtzeit: ca. 1,5 Stunden)

13.Tag Kultur und Tradition in und um Jerewan (Mittwoch, 19.05.2027)
Geghard Höhlenkloster • Sonnentempel Garni • traditionelles Fladenbrot-Backen und Mittagessen im Gartenrestaurant • zentraler Lebensmittelmarkt

Sie besuchen das beeindruckende Höhlenkloster Geghard, das zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Der Name bedeutet ‚Speer‘ und verweist auf die Reliquie, die hier einst aufbewahrt wurde – der Speer, mit dem Christus am Kreuz durchbohrt worden sein soll. Eingebettet in eine malerische Felslandschaft in einer engen Schlucht des Azat-Flusses, umgeben von steilen Basaltwänden, fasziniert das Kloster mit seiner einzigartigen Architektur und spirituellen Atmosphäre. Beim Erkunden der in den Fels gehauenen Kapellen erfahren Sie mehr über die reiche Geschichte und Bedeutung dieses heiligen Ortes, der Legenden, mittelalterliche Baukunst und die Kraft der Natur miteinander verbindet. 

Anschließend fahren Sie in die atemberaubende Asat-Schlucht, die Heimat der berühmten Basaltsäulen, welche wie eine majestätische Orgel aus der Natur emporragen. Dieses beeindruckende Naturwunder, das Teil des geschützten Khosrof-Naturreservats ist, gehört zu den seltenen Orten der Welt, an denen man solch perfekt geformte sechseckige Säulen bewundern kann. Genießen Sie eine Spaziergang durch die malerische Schlucht und lassen Sie sich von der Schönheit der Landschaft verzaubern. Ebenfalls in der Asat-Schlucht gelegen besuchen Sie zudem den im hellenistischen Stil erbauten heidnischen Sonnentempel von Garni aus dem 1. Jh.. 

Mittags haben Sie Gelegenheit an der Herstellung des traditionellen Fladenbrotes Lavash teilzunehmen. Gemeinsam mit den einheimischen Gastgeberinnen tauchen Sie in die jahrhundertealte Kunst des Brotbackens ein. Frauen in bunten Schürzen rollen den Teig aus, lachen, tauschen Geschichten aus. Sie sind eingeladen, mitzumachen. Danach wird der Lavash frisch serviert – warm, weich und leicht rauchig. Dazu gibt es Kräuter, Käse oder eingelegtes Gemüse. Das Fladenbrot ist ein leckerer Appetitanreger für das Mittagessen, das im Anschluss im Gartenrestaurant der Familie serviert wird. 

Lassen Sie sich nach der Rückkehr nach Jerewan von dem bunten Treiben und den Gerüchen der armenischen Köstlichkeiten bei einem Gang über den zentralen Lebensmittelmarkt, die Markthalle Gum, verzaubern. Auf dem Markt besteht die Möglichkeit lokale Spezialitäten zu probieren, wie zum Beispiel getrocknete Früchte, eingelegte Gemüse, Nüsse und Süßigkeiten. Auch die Auswahl an aromatischen Gewürzen ist beeindruckend – ideal zum Mitnehmen für die eigene Küche. Im Anschluss können Sie den letzten Tag Ihrer Reise nach Ihren eigenen Vorstellungen ausklingen lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Bummel durch die „Vernissage“, einen Handwerker- und Trödelmarkt unter freiem Himmel? Hier haben Sie die Gelegenheit, die zeitgenössische Kunst Armeniens kennenzulernen und sich von Büchern, Schmuck und vielem mehr beeindrucken zu lassen. (F/M) 

14.Tag Jerewan – Deutschland (Donnerstag, 20.05.2027)
Flughafentransfer • Heimflug

Sie werden zum Flughafen gebracht, um Ihre Heimreise anzutreten.

Veranstalter: SKR Reisen GmbH

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