Reisen in Covid-19-Zeiten

Die schönsten Naturparks auf Sardinien

Zu den größten Schätzen der Insel gehört zweifelsohne seine einzigartige Natur. Welche Naturparks du auf Sardinien entdecken kannst, haben wir in diesem Artikel für dich zusammengefasst.

Nationalpark Golf von Orosei – Gennargentu

Der Golf von Orosei hat mit 40 km Länge die längste Einbuchtung im Osten Sardiniens und ist mit Sicherheit einer der schönsten Landschaften der Insel.

Die Bucht wird nicht nur von glassklarem Wasser geprägt, sondern auch von den senkrecht aus dem Wasser ragenden Kalksteintafeln, die teilweise sogar eine Höhe von bis zu 400 m erreichen.
Hier am Golf von Orosei ist wirklich für jeden etwas dabei! So kann der Abenteuerlustige in Ruhe wandern, währenddessen Badenixen ihren Strandurlaub, an einem der zahlreichen Strände in vollen Zügen genießen können.

Der höchste Gipfel der Gennargentu-Gebirgskette und somit auch höchster Punkt der Insel, ist der 1.834 m hohe Punta La Marmora. Bei klarem Wetter kann man vom Gipfel aus einen großen Teil der Küste überblicken.

Der Nationalpark ist das Zuhause vieler Tiere. So kann man z.B. auf die sardische Wildkatze treffen oder auch auf große Raubvögel. Mit etwas Glück entdeckt man sogar die ein oder andere Mönchsrobbe.

Ebenfalls findet man im Naturschutzgebiet die ältesten Steineichen Europas.

Regionalpark Porto Conte

Der Naturschutzpark liegt an der Nord-West Küste Sardiniens und bietet die perfekte Abwechslung für alle jene, die nicht nur einen Strandurlaub machen möchten! Hier gibt es von gemütlichen Wegen bis zu anspruchsvollen Wanderungen alles und dazu noch außergewöhnliche Ausblicke wie z.B. von dem 437m hohen Monte d´Olia.

Doch Porto Conte hat nicht nur schöne Ausblicke und Wanderwege zu bieten, sondern auch viele verschiedene Tiere und Pflanzen, die ausschließlich nur hier zu finden sind.

In der Nähe vom Landschaftsschutzgebiet liegt das Meeresschutzgebiet von Capo Caccia. Dies ist besonders für die Neptunsgrotte berühmt, in deren Inneren es einen Salzsee mit kleinen Sandstränden gibt.

Der Nationalpark Asinara

Die Insel liegt nordwestlich von Sardinien und ist für das ehemalige Gefängnis (sozusagen das „Alcatraz von Sardinien“) und seine weißen Esel – Asini Bianchi – bekannt. Nur gute 2 Stunden Flugzeit von zuhause entfernt und schon hat man Strände und das Wasser wie in der Karibik und auch noch ein bisschen was von San Francisco.

Die einzige Gefängnis-Insel Sardiniens wurde nach der Schließung zum Nationalpark ernannt, deshalb dürfen täglich nur 300 Personen auf die Insel.

Nationalpark Archipel La Maddalena

Um diesen Nationalpark bzw. diese Inseln zu besichtigen, empfehle ich dies im Rahmen einer Bootstour zu machen. Denn nur so bekommt man die besten Einblicke in die kleinen, schmalen Meerengen und der Reiseführer versorgt einen noch mit zusätzlichen interessanten Informationen.

Der Nationalpark hat eine Küstenlänge von 180 km und umfasst große Teile der La Maddalena-Inselgruppe. Zum Nationalpark gehören unter anderem die Inseln La Maddalena, Budelli, Spargi, Santa Maria und Caprera.

Für diesen Ausflug sollte man am besten einen ganzen Tag einplanen, um wirklich so viel wie möglich zu sehen und damit auch noch Zeit für einen ausgiebigen Badestopp im traumhaft türkisem Wasser bleibt.

Der Regionale Naturpark Monte Arci

Das Naturschutzgebiet rundum den ehemaligen Vulcan Monte Arci bietet vielen Vogelarten und Füchsen gute Lebensbedingungen. Die drei Gipfel erinnern zusammen an einen Dreizack – im sardischen „Trebina“.

Auch hier gibt es eine Vielzahl an Wandermöglichkeiten, jedoch sollte man gut zu Fuß sein, wenn man hier unterwegs ist. Außerdem gibt es zahlreiche Bäche, um sich zwischendurch immer mal wieder eine kleine Erfrischung zu gönnen.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Wenn man die Augen offenhält, kann es durchaus auch sein, dass man noch Überreste des „schwarzen Goldes“ findet. Obsidian, ein glasartiges Mineral ist im Mittelmeerraum sehr selten!

Naturpark Giara di Gesturi

Wer gerne mal das Landesinnere Sardiniens erkunden möchte, sollte unbedingt zum Giara di Gesturi fahren. Die auf 550 m gelegen Hochebene ist vulkanischen Ursprungs. Nur die 2 Vulkankegel Zepparedda und Zeppara Manna erheben sich auf der Ebene. Das großartige an den Vulkankegeln ist, dass hier sogar die Krateröffnungen noch zu erkennen sind.

Als wäre die Landschaft nicht schon schön genug, kann man hier mit ein wenig Glück die ein oder anderen verwilderten Hausschweine und kleinwüchsige Wildpferde sehen.

Jedoch bietet der Naturpark nicht ganzjährig diese wunderschöne Landschaft. Denn im Winter bilden sich hier auf Grund des undurchlässigen Basaltes große Wasserflächen.

Regionale Naturpark Molentargius-Saline

Der in der Nähe von Cagliari liegende Naturpark ist der schönste Naturpark Sardiniens.

Alle, die sich für Geschichte oder auch die Wissenschaft interessieren sind hier genau richtig.

Ebenfalls kommen hier Tierliebhaber (manchmal) auf ihre Kosten: Hier lässt sich nämlich der rosa Flamingo beobachten, aber nur solange er nicht gestört wird.

Für Birdwatching eignet sich der Park ebenfalls bestens! Denn durch die Gegebenheiten im Park findet man nicht nur Flamingos, sondern auch Purpurhühner, Dünnschnabelmöwen, und viele mehr. 

Deshalb solltet ihr auf keinen Fall euer Fernglas vergessen, damit lassen sich die Vögel gut und ungestört beobachten.

Die Sanddünen der Costa Verde

Die im Südwesten gelegenen imposanten Sanddünen der Costa Verde bieten nicht nur ein abwechslungsreiches Bild zu den vielen Stränden, sondern auch ein einzigartiges Naturschutzgebiet mitten in den Dünen. Aber VORSICHT bei den Erkundungen – denn hier legen Meeresschildkröten aufgrund der abgelegenen Lage ihre Eier.

Neben den Meeresschildkröten sind hier auch sardische Hirsche in Rudeln anzutreffen, die eigentlich nur in den dichten Wäldern zu finden sind.

Auch hier empfehle ich euch, an einer geführten Tour teilzunehmen, um das schöne Naturschutzgebiet nicht zu beeinträchtigen oder die Tiere in ihrem Lebensraum zu stören.

Naturschutzgebiet Lago di Baratz

Hier im ruhigen Feuchtbiotop, schon fast im Norden von Sardinien, findet sich etwas, womit man auf Sardinien sicher nicht rechnet, und zwar den Baratz-See. Der Baratz-See ist der einzige Natur-See Sardiniens.

Der See wird von einem dichten Piniengürtel umgeben. In diesem Naturidyll fühlen sich vor allem Libellen sehr wohl und man kann diesen, solange man sich ruhig verhält, zusehen wie sie ihre Bahnen ziehen und mit einem hohen Tempo über das wunderschöne, mit Schilf bewachsene Wasser düsen.

Cappo Cacchia Sardinien
Naturparadies Sardinien – Die sardische Pflanzen- und Tierwelt
Das war unser Adventskalender Gewinnspiel
Christophorus Reisen - Ihr Tiroler Reiseunternehmen - 4.5 von 5 Sterne auf Basis von 158 Bewertungen.