Reisen in Covid-19-Zeiten

Safari in Afrika

Mein Traum wurde wahr!

Für viele ist diese Art von Urlaub schwer vorstellbar. Wie funktioniert so ein Safariurlaub, was gibt es zu beachten und geht so etwas auch auf eigene Faust?

Nach meinem ersten Südafrika Urlaub im September 2018 hat auch mich das „Safari Fieber“ gepackt. Und jetzt bin ich bereits mitten in der Planung meiner dritten Reise in dieses wunderschöne Land.

Aber worauf sollte man hier speziell achten?

Welche Safari – Möglichkeiten gibt es?

Eine Safarireise kann entweder in der Gruppe mit Guide oder teilweise auch selbst mit dem eigenen Mietauto/Camper gemacht werden. In Kenia und Tansania empfehle ich eine geführte Tour mit einem Guide in Kleingruppen. Hingegen in Südafrika, Namibia und Botswana gibt es nichts Tolleres, als mit dem eigenen Mietwagen auf Pirschfahrt zu gehen. So ist man entsprechend flexibel und kann sich so lange man möchte bei den Tieren aufhalten. Natürlich gibt es aber auch für diese Länder eine geführte Safari. Der Vorteil hierbei ist, dass die Guides oft miteinander in Kontakt stehen und wissen, wo sich die Tiere gerade aufhalten. Aber leider gibt es auch Nachteile, weil oft mehrere Personen in größeren Bussen transportiert werden. Der Tagesablauf wird hier vom Guide bestimmt.

Der Kruger Nationalpark:

Für „Ersttäter“ die nach Afrika reisen, ist Südafrika mit dem Kruger Nationalpark das perfekte Reiseziel.

Die Anreise erfolgt mit dem Flugzeug nach Johannesburg. Von dort ist man in ca. 5 Stunden Fahrzeit am Gate des Kruger Nationalparks. Wer es etwas bequemer bevorzugt, kann direkt per Inlandsflug innerhalb von ca. 45 Minuten an einen der umliegenden Flughäfen anreisen. Auch wenn es viele geteerte Straßen im Kruger Nationalpark gibt, empfehle ich dir trotzdem ein Auto mit etwas mehr Bodenfreiheit, da die Sandpisten doch manchmal recht holprig sein können. Vor allem ist auch die Sicht bei einem SUV etwas besser.

Der Kruger Nationalpark ist mit ca. 20.000 km² eines der größten Wildschutzgebiete Afrikas und beheimatet die „Big 5“ – Löwen, Leoparden, Nashörner, Elefanten und Büffel. In dem dicht mit Wildtieren besiedelten Reservat leben außerdem noch viele andere Säugetierarten sowie verschiedene Vogelarten. Berge, Buschsavannen und Tropenwälder prägen das vielseitige Landschaftsbild.

Der Park ist eingezäunt und hat verschiedene Gates wo man den Park hinein kommt. Für das Auto und jede mitfahrende Person ist eine Gebühr zu entrichten. Bei Übernachtung innerhalb des Parks bezahlt man dies bequem direkt in der Unterkunft. Bei der Einfahrt werden sowohl das Auto als auch die Personendaten kontrolliert und dann geht das Abenteuer auch schon los.

Innerhalb der ersten Kilometer kann man am Straßenrand schon etliche Tiere entdecken.

Es ist immer wieder aufregend, auf welches Tier man als nächstes stößt. Versteckt sich hinter dem Baum ein Elefant? Oder eine Giraffe? Die gefährlichen Raubtiere suchen gerne im Schatten der Bäume etwas „Abkühlung“. Deshalb immer die Augen offenhalten und mit langsamer Geschwindigkeit aufmerksam durch den Park fahren. Die Tiere sind teilweise auf den ersten Blick nicht gleich zu erkennen, da sie sich sehr gut an die Landschaft anpassen.

Pirschfahrten im Kruger Nationalpark auf eigene Faust:

Für eine Pirschfahrt eignen sich die Morgen- und Abendstunden am besten. Zu diesen Zeiten sind die Temperaturen kühler und die Tiere sind viel aktiver. Früh aufstehen lohnt sich also! Die Gates am Parkeingang sowie die Gates der Restcamps öffnen zu fixen Zeiten. Im Dunklen darf man sich nicht im Park aufhalten. Wenn man in der Früh unter den ersten Fahrzeugen ist und sich etwa 15 Minuten vor Öffnungszeit am Gate anstellt, sind die Chancen sehr groß, dass man bald fündig wird. Die Tiere lieben es auf den warmen Teerstraßen zu liegen. Da kann es schon mal passieren, dass eine Löwenherde schlafend auf der Straße liegt.

Grundregeln in Nationalparks:

Die wichtigste Regel bei Safaris – die Tiere haben Vorrang! Der Mensch ist hier nur zu Gast und bewegt sich in der absoluten Wildnis. Die Tiere überqueren oft die Straße, gehen den Weg entlang oder liegen manchmal auch dort. Vor allem Elefanten gegenüber sollte man einen ausreichenden Respekt zeigen. Diese Tiere greifen an, wenn sie sich bedroht fühlen. Es kommt immer wieder zu Unfällen mit den Dickhäutern.

In jedem Nationalpark gibt es Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wenn man wirklich auf Tiersuche ist sollte man es auf jeden Fall ohnehin ruhiger angehen. Aussteigen ist nur in den ausgeschriebenen Rastplätzen erlaubt und auch die Fenster des Autos sollen geschlossen bleiben.

Private Game Reserves:

Neben den Restcamps und Lodges gibt es zusätzlich noch die privaten Game Reserves. Das sind private Naturreservate mit sehr hochwertigen Luxuslodges. In den meisten Reservaten sind die Pirschfahrten bereits im Preis inkludiert. Das große Plus dieser Wildreservate besteht darin, dass die Guides hier mit ihrem Safarifahrzeug wirklich durch das ganze Gelände unterwegs sein dürfen. Wenn man hier ein Tier sichtet, dann geht es quer durchs Gebüsch über Stock und Stein. Dies ist ein echter Vorteil gegenüber den Nationalparks, wo man sich nur auf den öffentlichen Straßen bewegen darf.

Der Service dieser Lodges ist wirklich hervorragend und untertags kann man sich am Pool erholen.

Bei einem Safariurlaub in Afrika solltest du auf jeden Fall mindestens 2 Nächte zusätzlich in einem dieser Reserves einplanen.

Kleidung für den Safariurlaub:

Als Safari – Outfit eigenen sich am besten unauffällige Farben wie Sand oder Khaki. Da es in der Nacht gerne abkühlt, solltest du auf jeden Fall auch an warme Bekleidung denken. Ein festes Schuhwerk sowie eine warme Jacke gehören ebenfalls unbedingt ins Reisegepäck. Auch einen Mückenschutz solltest du einpacken. Da auch in einigen Gebieten Malariagefahr besteht und diese Mücken vorwiegend im Dunkeln unterwegs sind, empfehle ich dir auf jeden Fall abends eine lange Hose und ein langes Oberteil zu tragen. Wichtig: die Knöchel nicht vergessen. Als Mückenspray eignet sich z.B. NoBite sehr gut!

Packliste für deinen Safaritrip:

  • „Safarikleidung“ inkl. feste Schuhe und Jacke für die kühleren Stunden
  • Mückenschutz
  • Fernglas: sehr wichtig für die Pirschfahrt und Tierbeobachtung
  • Kamera für Bilder und Videos
  • Sonnenschutz
  • Stirn- oder Taschenlampe
  • Reiseapotheke (notwendige Medikamente, Schmerzmittel, Malariaschutz,….)

Je nach Zielgebiet und Safariart gibt es natürlich noch viele weitere Tipps und Informationen.

Hierfür stehe ich dir natürlich gerne mit meinen persönlichen Erfahrungen zur Verfügung, damit auch du deine Safari Traumreise nach Afrika verwirklichen kannst.

Kontakt: Reisebüro Wattens

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