16. Februar 2026
3 Min. Lesezeit

Schnorcheln auf Sardinien – Die spektakulärsten Spots unter der Wasseroberfläche

Sardinien gilt völlig zu Recht als die „Karibik des Mittelmeers“. Während die weißen Strände und das türkisfarbene Panorama bereits über Wasser verzaubern, eröffnet sich unter der Oberfläche der italienischen Insel eine faszinierende Welt.  In diesem Beitrag erfährst du alles über die spektakulärsten Spots für deinen Sardinien Schnorcheln Trip. Inhaltsverzeichnis verbergen Warum Schnorcheln auf Sardinien so […]

Sardinien gilt völlig zu Recht als die „Karibik des Mittelmeers“. Während die weißen Strände und das türkisfarbene Panorama bereits über Wasser verzaubern, eröffnet sich unter der Oberfläche der italienischen Insel eine faszinierende Welt. 

In diesem Beitrag erfährst du alles über die spektakulärsten Spots für deinen Sardinien Schnorcheln Trip.

Warum Schnorcheln auf Sardinien so einzigartig ist

Das kristallklare Wasser mit Sichtweiten bis zu 30 Metern und eine artenreiche Unterwasserwelt aus Granitfelsen und Höhlen machen die Insel zu einem der besten Reviere in Italien. 

Die Besonderheit liegt in der hohen Dichte an Meeresschutzgebieten (Area Marina Protetta). Diese Zonen bewahren eine beeindruckende Vielfalt an Meerestieren: Von neugierigen Brassen bis hin zu farbenfrohen Meerpfauen.

Ein großer Pluspunkt für deinen Urlaub ist die einfache Zugänglichkeit. Viele erstklassige Reviere liegen direkt an den schönsten Stränden. Christophorus Reisen empfiehlt dies besonders für Familien, da man ganz spontan vom Handtuch aus in das nächste Abenteuer starten kann.

Die Top-Spots im Nordosten: Tavolara und das Maddalena-Archipel

Der Norden Sardiniens ist ein Paradies für Schnorchler. Die Insel Tavolara bei Olbia und San Teodoro bietet eine unglaubliche Fischdichte. Ein weiteres Highlight ist das Maddalena-Archipel nahe Palau. Bei einer Bootstour zu den Inseln Spargi, Budelli oder Caprera erlebst du Wasser, das so transparent ist, dass du jedes Detail am Meeresboden erkennst.

Besonders beliebt für Schnorchelausflüge im Nordwesten sind:

  • Stintino: Der berühmte Strand La Pelosa bietet flaches, klares Wasser.
  • Asinara: Ein geschützter Naturpark mit unberührter Natur.
  • Alghero: Das Gebiet um Capo Caccia und den Naturpark Porto Conte beeindruckt mit steilen Klippen.
  • Santa Teresa Gallura: Spektakuläre Felsformationen am Capo Testa.

Schnorcheln im Süden: Antike Ruinen und Capo Carbonara

Im Süden Sardiniens, nahe Pula und Cagliari, gleitest du in Nora über versunkene römische Mauern. Ein absolutes Muss für Wassersport-Fans ist Villasimius. Das Schutzgebiet Capo Carbonara beherbergt riesige Fischschwärme. 

Auch die Inseln Sant’Antioco und San Pietro im Südwesten bieten wunderschöne Buchten, die ideal für einen Tauchgang mit Maske und Schnorchel sind.Säulenfragmente zu gleiten – Geschichte zum Anfassen, direkt unter der Wasseroberfläche.

Der Osten und Westen: Golf von Orosei und Halbinsel Sinis

An der Ostküste beeindruckt der Golf von Orosei. Buchten wie Cala Mariolu oder Cala Goloritzé, die oft nur per Boot erreichbar sind, bieten tiefblaues Wasser und steil abfallende Kalksteinwände. Hier kannst du beobachten, wie größere Fischarten aus der Tiefe heraufkommen, ein spektakulärer Anblick.

An der Westküste ist das Gebiet rund um die Halbinsel Sinis besonders interessant. Der berühmte Reiskornstrand Is Arutas setzt sich unter Wasser mit markanten Felsplatten fort, die ein idealer Lebensraum für Seeigel, Seesterne und zahlreiche Krustengetiere sind.

Christophorus Reisen hat diesen Küstenabschnitt bewusst in die Routenplanung aufgenommen, da er im Vergleich zum Norden oft weniger überlaufen ist und ein besonders authentisches Naturerlebnis bietet.

Praktische Tipps für dein Unterwasser-Erlebnis

Um die beste Sicht zu genießen, checke den Wind: Bei Mistral ist die Ostküste meist ruhiger. Ein UV-Shirt oder ein dünner Neoprenanzug schützt dich vor der sardischen Sonne und dem Auskühlen.

Bitte achte darauf, die Natur zu respektieren. Das Mitnehmen von Muscheln oder Sand ist streng verboten, um die Schönheit dieser Ökosysteme zu bewahren. Wer sich ruhig bewegt, wird belohnt: Die Fische auf Sardinien sind oft sehr zutraulich und lassen dich ganz nah an ihrem Alltag teilhaben.

Der „Golden Hour“-Hack für Schnorchler

Die meisten Urlauber gehen um die Mittagszeit ins Wasser. Unser Tipp von Christophorus Reisen: Nutze die Zeit kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang. Das Licht ist perfekt für Fotos und die Tiere sind am aktivsten. Wer eine Bootstour ab Palau (Richtung Straße von Bonifacio) oder im Archipel bei Spalmatore bucht, erlebt die Sardinia-Unterwelt in ihrer reinsten Form.

Häufig gestellte Fragen zum Schnorcheln auf Sardinien

1. Wo finde ich die besten Schnorchel-Spots auf Sardinien? 

Die Insel bietet überall erstklassige Reviere, doch das Maddalena-Archipel im Norden und das Schutzgebiet Capo Carbonara bei Villasimius im Süden sind absolute Highlights. 

2. Benötige ich einen Neoprenanzug? 

Im Hochsommer reicht ein UV-Shirt meist aus. Für längere Touren oder in der Nebensaison (Mai/Oktober) empfehlen wir einen dünnen Shorty, um nicht auszukühlen und die Zeit im Wasser voll auszukosten.

3. Kann man auf Sardinien Delfine sehen? 

Ja, besonders bei Golfo Aranci (nahe der Insel Figarolo) werden beim Schnorcheln oder auf Bootstouren sehr häufig Delfine gesichtet. Es ist einer der zuverlässigsten Orte im Mittelmeer dafür.

4. Wann ist die beste Tageszeit für den Blick unter Wasser? 

Nutze die frühen Morgenstunden. Das Wasser ist dann meist spiegelglatt, die Sichtweite am höchsten und du entgehst dem Trubel. Ein Insider-Tipp von Christophorus Reisen: So erlebst du die Unterwasserwelt am friedlichsten.

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