Wer die Küstenstraßen verlässt und tief in das ungezähmte Hinterland der Barbagia vordringt, wird mit einem Anblick belohnt, der die Zeit für einen Moment stillstehen lässt. Die
Bei Christophorus Reisen empfehlen wir diesen Ort als den perfekten Kontrast zu den sonnenverwöhnten Sandstränden, denn hier zeigt Sardinien seine mystische, fast schon ehrfürchtige Seite.
Ein unergründliches Phänomen aus den Tiefen des Karsts

Das Wasser der Quelle schimmert in Nuancen von tiefem Smaragdgrün bis hin zu einem unwirklichen Kobaltblau, während es mit beeindruckender Kraft aus einer Kalksteinhöhle an die Oberfläche drängt. Es speist den Fluss Cedrino und bildet einen stillen, kühlen See, dessen wahre Tiefe bis heute ein Geheimnis der Wissenschaft bleibt.
Forscher und Extremtaucher sind bereits über 135 Meter in das verzweigte Höhlensystem vorgedrungen, ohne jemals den Boden erreicht zu haben. Diese Ungewissheit verleiht dem Ort eine Aura des Unbekannten, die man am besten spürt, wenn man am frühen Vormittag am Ufer steht und beobachtet, wie die ersten Sonnenstrahlen das glasklare Wasser durchdringen.
Während an der Nordküste oder der Costa Smeralda die sommerliche Hitze flimmert, bietet dieses Naturmonument eine natürliche Klimaanlage. Das Wasser tritt das ganze Jahr über mit einer konstanten Temperatur von etwa 12 Grad aus dem Berg aus. Ein Besuch hier ist für uns bei Christophorus Reisen immer auch eine Reise zu den Wurzeln der Insel, fernab der modernen Marinas und des Trubels der Hauptsaison.
Strategischer Ausgangspunkt für Entdecker und Wanderer
Die Lage der Quelle macht sie zu einem idealen Knotenpunkt für Reisende, die die Ostküste Sardiniens erkunden. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung in die wilde Ogliastra oder zu den geschichtsträchtigen Orten rund um Nuoro.
Wer in den Hafenstädten wie Cala Gonone oder Orosei untergebracht ist, kann die Quelle bequem im Rahmen eines Tagesausflugs erreichen. Der Kontrast könnte nicht größer sein: Morgens noch den Blick auf den Yachthafen und die Segelboote, mittags die schroffen Kalksteinwände und das Rauschen des Quellwassers im Schatten uralter Eukalyptusbäume.
Die Umgebung lädt dazu ein, die Wanderschuhe zu schnüren. Pfade schlängeln sich von der Quelle hinauf in die kargen Höhen des Gennargentu oder führen zu versteckten archäologischen Stätten wie dem Nuraghendorf Tiscali.
Wir von Christophorus Reisen wissen, dass gerade diese Kombination aus maritimer Leichtigkeit und der rauen Kraft des Binnenlandes den eigentlichen Reiz einer Sardinien-Reise ausmacht.
Kulinarik und Tradition rund um die magische Quelle

Ein Besuch der Su Gologone Quelle lässt sich hervorragend mit der Entdeckung der lokalen Kultur verbinden. Die nahegelegene Stadt Oliena ist berühmt für ihr Handwerk und ihren kräftigen Rotwein.
In den kleinen Restaurants der Umgebung wird Gastfreundschaft noch großgeschrieben, und das Essen folgt Rezepten, die seit Generationen weitergegeben werden. Es ist die authentische sardische Küche, die hier nach einer Wanderung besonders gut schmeckt.
Ob du nun von Olbia im Nordosten anreist oder von der Westküste herüberkommst, der Weg zur Quelle führt durch Landschaften, die von Korkeichen und wilden Olivenhainen geprägt sind. Selbst für Reisende, die mit der Fähre in Porto Torres oder Arbatax ankommen, liegt dieses Naturwunder auf einer der reizvollsten Routen quer über die Insel.
Praktische Hinweise für dein Naturerlebnis
Für einen gelungenen Ausflug zur Quelle solltest du den frühen Vormittag wählen, da das Licht zu dieser Zeit die Farben des Wassers am intensivsten leuchten lässt. Festes Schuhwerk ist ratsam, wenn du über die Quelle hinaus die angrenzenden Naturpfade erkunden möchtest.
Denke auch daran, dass die Lufttemperatur im schattigen Tal der Quelle spürbar niedriger ist als an der Küste, eine leichte Jacke kann selbst im Hochsommer angenehm sein.
Authentische Unterkünfte rund um das Quellgebiet

Möchtest du mehr über die versteckten Wanderpfade im Supramonte erfahren oder suchst du nach einer Übernachtungsmöglichkeit mit echtem sardischem Flair in der Nähe der Quelle? Damit dein Aufenthalt so authentisch wie möglich wird, haben wir bei Christophorus Reisen drei besondere Hotel-Tipps für dich:
- Experience Hotel Su Gologone: Ein einzigartiges Traditionshotel direkt an der Quelle, das sardische Kunst und exzellente Gastronomie vereint.
- Hotel Tirreno (Orosei): Perfekt für alle, die eine Kombination aus Berglandschaft und den schönsten Stränden der Ostküste Sardiniens suchen.
- Hotel Villa Gustui Maris (Cala Gonone): Ein Haus mit spektakulärem Meerblick, ideal gelegen für Ausflüge zu den Grotten und in das Gebirge.
Egal ob du von den großen Marinas im Norden wie Olbia oder von der Westküste anreist – die Su Gologone Quelle ist ein Pflichttermin für jeden Sardinien-Kenner. Wir von Christophorus Reisen unterstützen dich gerne dabei, dein Basislager in einem charmanten Fischerdorf oder einem erstklassigen Hotel im Hinterland zu finden.
FAQs zur Su Gologone Quelle
1. Wann ist die beste Besuchszeit zur Su Gologone Quelle?
Komm am besten am Vormittag zur Quelle. Wenn die Sonnenstrahlen in einem bestimmten Winkel in die Kalksteinschlucht fallen, leuchten die Farben des Wassers am intensivsten in Smaragdgrün und Türkis. Zudem ist es zu dieser Zeit noch angenehm ruhig.
2. Darf man in der Su Gologone Quelle baden?
Nein, das Baden im Quelltopf ist streng untersagt. Dies dient dem Schutz des empfindlichen Ökosystems und der Reinheit des Trinkwassers. Außerdem wäre es bei einer konstanten Wassertemperatur von nur 12 Grad selbst im Hochsommer extrem kalt.
3. Wie tief ist die Su Gologone Quelle tatsächlich?
Das bleibt bis heute ein Geheimnis der Natur. Taucher sind bereits über 135 Meter tief in das verzweigte Höhlensystem unter Wasser vorgedrungen, ohne den eigentlichen Boden zu erreichen. Diese Unergründlichkeit macht sie zu einer der bedeutendsten Karstquellen Italiens.
4. Ist der Besuch zur Quelle für Familien mit Kindern geeignet?
Ja, der Zugang zur Quelle ist gut ausgebaut und leicht zu begehen. Da das Gelände jedoch naturbelassen ist und das Wasser an den Rändern tief abfällt, sollten Kinder am Ufer unbedingt beaufsichtigt werden. Es ist eine tolle Abwechslung zu den Tagen an den Sandstränden.
5. Benötige ich eine spezielle Wanderausrüstung?
Für den direkten Weg zur Quelle reicht normales Schuhwerk völlig aus. Planst du jedoch, von dort aus weiter in das Supramonte-Gebirge zu wandern – etwa zum Nuraghendorf Tiscali – sind feste Wanderschuhe, Sonnenschutz und ausreichend Wasser für die raue sardische Bergwelt unerlässlich.