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Sport und Aktivitäten auf Sardinien

Wandern, Surfen, Mountainbiken, Tauchen und vieles mehr

Die zweitgrößte Mittelmeerinsel ermöglicht mit ihrer über 1.800 Kilometer langen Küste nicht nur vielerorts unvergesslichen Badespaß, sondern ist auch für einen sportlichen Aktivurlaub wie gemacht. Sportlich Interessierte finden auf Sardinien unzählige reizvolle Angebote zum Klettern, Surfen, Radfahren oder Wandern.

Ausflüge über die gesamte Insel können mit dem Rennrad, Mountainbike, Motorrad oder zu Fuß unternommen werden. Genauso empfehlenswert sind Tauchgänge im türkisblauen Wasser vor der Küste oder eine Partie Golf auf hervorragend gepflegten, malerisch gelegenen und herrlich grünen Golfplätzen.

Tauchen und Schnorcheln

Die sardische Küste eignet sich auch durch ihre felsige Beschaffenheit perfekt für Entdeckungen und Erkundungen unter Wasser. Unter Tauchern gilt Sardinien mit seinen zahlreichen Höhlen und Schiffswracks als eines der besten Tauchgebiete in Italien. Auch für die Region typische Fisch- und Muschelarten sowie Hummer können in großer Anzahl beobachtet werden.

Die beliebtesten Tauchspots auf Sardinien liegen an der ruhigeren und deutlich weniger Wellen und Winden ausgesetzten Küsten. Ideale Bedingungen findest du an der Costa Smeralda zwischen Palau und Olbia sowie an der Costa Rei bei Muravera unweit von Cagliari. Weitere Tauchgebiete gibt es an der Costa Verde (Marina di Arbus) im Süden Sardiniens zwischen dem Capo Frasca, dem Capo Pecora und Portixeddu.

Auch beim Schnorcheln gibt es in dem glasklaren Wasser vor Sardiniens Küsten auch einiges zu entdecken. Ein echtes Erlebnis unter Wasser ist die imposante Höhle „Grotta di Nereo“ bei Alghero im Norden. Das bunte Leben unter Wasser lässt sich mit Taucherbrille und Schnorchel am besten in den Meeresschutzgebieten Asinara und Tavolara sowie in der Meerenge von Bonifacio zwischen Sardinien und Korsika beobachten.

Klettern auf Sardinien

Die großteils gebirgige und felsige Insel im Mittelmeer genießt naturgemäß auch unter Kletterfreunden aus aller Welt einen guten Ruf. Auf Sardinien findest du Klettertouren aller Art und Schwierigkeitsgrade. Am häufigsten sind Kalksteinrouten und Sinterfelsen.

Als besonders reizvoll empfehlen viele Kletterer im Sardinien Aktivurlaub die Touren über die vielen Buchten („Calas“) an der Küste, die fantastische Sicht über das Meer bieten. Das mit Abstand bekannteste Klettergebiet auf Sardinien liegt bei der kleinen Ortschaft Cala Gonone auf dem Gemeindegebiet von Dorgali am Golfo di Orosei an der Ostküste. Durch das dortige Felsenareal „La Patrona“ führen mehrere und unterschiedlich anspruchsvolle Sportkletterrouten.

Ebenfalls empfehlenswert ist die Umgebung von Cala Goloritze in der Provinz Nuoro nahe des Kaps Monte Santo an der Ostküste und das Supramonte-Gebirge mit dem Monte Corrasi bei Oliena.

Einige Regionen & Gebiete:

  • Orani/Orotelli: Klettermöglichkeiten auf mehreren Gebieten verteilt, meist auf Weideland
  • Supramonte: steile Wände und Schluchten, geeignet für Alpinkletterer
  • Baunei: Kletterwände direkt am Meer, teils auch über dem Meer, hier befinden sich die bekannten Gipfel Punta Giradili und Aguglia Goloritzé
  • Baronìe: hier befinden sich mehrere kleinere Sportklettergebiete
  • Ogliastra: eines der größten Klettergebiete in Sardinien, mehrere Steinfelsen auf Hügelkuppen
  • Sàrrabus: südöstlich der Insel findet man zahlreiche Möglichkeiten für Sportkletterer
  • Ísili: extrem steiles Klettergebiet
  • Cala Gonone: perfekte Verbindung von Klettern und Baden, dort sind die meisten Kletterer anzutreffen
  • Iglesiente: das Angebot im Norden Sardiniens reicht von Felsen im Hinterland bis zu Klippen und Wänden in Küstennähe
  • Alghero: an der bis zu 300 m hohen Küste des Capo Caccia gelegen, sanierter Kletterbereich

Wandern

Das Wandern auf Sardinien ist eine für die ganze Familie geeignete Aktivität. Die Auswahl an Wanderrouten ist nahezu unbegrenzt. Von anspruchsvoll bis einfach ist für Jeden etwas dabei.

Es gibt auch organisierte Touren mit mehrsprachigen einheimischen Führern. Diese führen oft in das nur dünn besiedelte und bis zu knapp 1.500 Meter hohe Supramonte-Massiv rund um die Orte Oliena, Orgosolo und Dorgali.

Im rauen Gebirge bei der Hochebene Barbagia gibt es einige Sehenswürdigkeiten wie die imposante Schlucht „Gola Gorropu“, die gut 270 Meter tiefe Karsthöhle „Su Sterru“ bei Baunei und die prähistorischen Gigantengräber bei Bidistili.

Radfahren

Nicht nur zu Fuß, auch mit dem Rennrad oder Mountainbike kann man sich auf Sardinien fortbewegen. Je nach persönlicher Ausdauer und Fitness eignen sich zum Radfahren die eher leichteren Touren an der Küste oder auch die etwas steileren Strecken im Landesinneren. Die beste Reisezeit für Radsportler ist im Frühling und im Herbst. Im Sommer ist es hingegen oftmals zu heiß und zu trocken für längere Touren.

Die unter Radlern populärsten Gebiete liegen vorrangig an der Nord- und Ostküste. Als abwechslungsreiches Terrain gilt der Golf von Orosei und der gleichnamige Nationalpark in der Provinz Nuoro. Eine der schönsten Panoramastrecken ist die kleine und nur wenig befahrene Straße von Siniscola nach Sant‘ Anna und Lula. Ebenfalls sehr zu empfehlen ist die Umgebung von Cannigione (Gallura) am Golf von Arzachena im Nordosten mit Blick auf Korsika, den La-Maddalena-Archipel und den Monte Limbara.

Surfen und Kiten an Sardiniens Küsten

Wassersportler werden auf Sardinien aber nicht nur unter Wasser fündig. An der Meeresoberfläche bieten Wellen und Wind die besten Bedingungen für Surfer. Egal ob Anfänger oder Profi – Surfen und Kiten gehören schon lange zu den populärsten Aktivitäten auf Sardinien.

Im Frühjahr und Sommer sind vor allem die Nord- und Südküste beliebte Ziele für Urlauber, die es mit ihren Brettern aufs Meer zieht. Ein berühmter Surfspot liegt etwa bei Porto Pollo (Porto Puddu) unweit von Palau in der Provinz Sassari an der Nordostküste. Hier am sogenannten Hühnerhafen sorgen gleich zwei zuverlässig wehende Winde für beste Bedingungen – der aus dem Süden kommende „Chirocco“ und der „Maestrale“ aus nordwestlicher Richtung.

Weitere schöne Spots für Surfer im Süden Sardiniens sind die Bucht Baia di Chia (Domus de Maria), die Küste bei Villasimius der Strandabschnitt Poetto bei Cagliari und die Königsküste Costa Rei im Südosten. An der windigen Westküste eignet sich am besten der Küstenabschnitt von Oristano.

Motorradfahren

Die in der Regel ausgesprochen kurvenreichen Straßen auf Sardinien sind für viele Biker mit der wichtigste Grund, die Insel zu besuchen. Als richtiges Motorrad-Paradies gilt speziell die Nordwestküste mit dem Castelsardo, dem Capo del Falcone und der historischen Stadt Alghero.

Ebenso reizvoll ist die Küstenstraße von Alghero nach Bosa und Santa Margherita mit toller Sicht auf zahlreiche Buchten und das in der Sonne funkelnde Meer. In der Hochebene Barbagia weiter westlich führt die Fahrt durch große dunkle Wälder und vorbei an zerklüfteten Felsabbrüchen sowie steilen Kalksteinplateaus. Besonders bizarr wirkt die Bergwelt auf der Straße von Desulo nach Fonni.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Generell maximal 90 km/h auf Sardinien!
  • Außerorts immer mit Abblendlicht fahren!
  • Helmpflicht!
  • Immer mit vollem Tank losfahren!
  • Immer genügend Zeit einkalkulieren!
  • Pannenset nicht vergessen!

Biker-Werkstätten gibt es nicht besonders viele auf Sardinien und man sollte auch immer mit einem vollen Tank auf den menschenleeren Bergen unterwegs sein – Tankstellen sind gerade in einsamen Gegenden selten. Wichtig ist es auch, dass man immer ein Pannenset dabei hat, da es ja doch so das ein oder andere Schlagloch gibt sowie ein Steinschlag den Kurvenpass trüben kann. In Italien herrscht genauso wie bei uns die Helmpflicht. Außerdem gilt auf allen Landstraßen ein Tempolimit von 90km/h und 50km/h innerorts.

Golfen auf Sardinien

Ein fast ganzjährig angenehm mildes Klima und eine moderne Infrastruktur mit landschaftlich wunderschön gelegenen Anlagen und Plätzen machen Sardinien auch zu einem wahrhaften Golfparadies. Die meisten der aktuell acht Golfplätze auf der Insel liegen an der Küste und bieten dementsprechend tolle Sicht auf das Mittelmeer.

Die Anlagen befinden sich bei Porto Cervo, San Teodoro, Villasimius und Alghero sowie Cagliari, Narbolia, Olbia und Pula. In der Regel verfügen die Anlagen auch über Übungsplätze und Schulen für Anfänger sowie diverse gastronomische Einrichtungen, Geschäfte und gehobene Unterkünfte. Auch ein geräumiger Swimmingpool für die wohltuende Abkühlung nach dem „Putten“ ist meistens vorhanden.

Golfplatz Pevero, 18-Loch:
Der weltberühmte „Pevero-Platz“ liegt im Herzen der Costa Smeralda, angrenzend zum Meer. Hotels in der Nähe z.B.: Cervo Hotel, Hotel Cala di Volpe oder Hotel Le Ginestre in Porto Cervo.

Golfplatz Puntaldia, 9-Loch:
Nur 25 km von Olbia befindet sich der „Puntaldia-Platz“, direkt am Meer. Golfakademie für Anfänger. Unterkunft z.B. im Hotel Due Lune Resort Golf & Spa möglich.

Golfplatz Is Molas, 27-Loch:
Im Süden Sardiniens, wenige Kilometer von Pula entfernt, befindet sich der „Is Molas-Platz“ mit Golfklinik für Anfänger. Kombinierbar z.B. mit Hotel Baia di Nora, Hotel Lantana oder Forte Village Resort.

Golfplatz Is Arenas, 18-Loch:
Er befindet sich im noch weitgehend unberührten Westen Sardiniens und erstreckt sich auf einem 700 ha großen, am Meer liegenden Areal. Kombinierbar mit: Hotel Is Arenas, Hotel La Baja (1/2 h Fahrzeit) oder im Hotel Mannu ( 1 1/2 h Fahrzeit).

Tanka Golf Club, 18-Loch:
Der Golfplatz mit wunderschönem Blick über die Buchten rund ums Capo Carbonara befindet sich in Villasimius. Er wurde im Mai 2007 eröffnet und erstreckt sich über 40 ha. Kombinierbar mit Pullman Timi Ama, Hotel Stella Maris oder Hotel Cormoran.

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